Mehr Sicherheit fuer Fahrer und Fracht an Euro Rastparks

11.08.2016

VEDA-Konzept gegen Ladungsdiebstahl: Erste Standorte der Autohof-Gruppe sind bereits in das neue Netz Premium Truck-Parking eingebunden

Fast eine Million Euro pro Arbeitstag bezahlen deutsche Versicherer fuer verschwundene Lkw-Ladungen. Sogar 1,5 Milliarden sind faellig, rechnet man Sachschaeden sowie von auslaendischen Gesellschaften ersetzte Verluste mit ein. Europaweit sind es alarmierende acht Milliarden Euro bei hohen Dunkelziffern. Um diese teils organisierte Kriminalitaet einzudaemmen, entwickeln private Autohoefe jetzt ein Netz an Premium-Parkplaetzen. Diese Euro Rastparks sind bereits in das Netz integriert:

Theessen (A 2/Ausfahrt 75), Himmelkron (A9 /Ausfahrt 39), Achern (A5/Ausfahrt 53), Pfaffenhofen/Schweitenkirchen (A9/Ausfahrt 66), Guxhagen (A7/Ausfahrt 81), Waldlaubersheim (A61/Ausfahrt 47). Zug um Zug kommen weitere Standorte hinzu.

Gut ausgeleuchtete Stellplaetze, lueckenlose Video-Aufzeichnung mit Speicherung fuer sieben Tage, Registrierung aller Bewegungen an den Schranken, Dokumentation der Zu- und Abfahrtszeiten, rund um die Uhr Ansprechpartner im Autohof-Shop. Das sind einige der Sicherheitsmerkmale, die Fahrer jetzt an den internationalen Fernverkehrsrouten A 2 und A 9 vorfinden.  

Jeder Taeter wird gesehen und erkannt

Wir setzen nicht auf kostspielige Hochsicherheitszonen, sondern vor allem auf Abschreckung und Aufklaerungshilfe, erklaert Johannes Witt, Geschaeftsfuehrer der Euro Rastpark-Gruppe (Hauptsitz Regensburg) mit aktuell 18 Standorten, das Konzept (Premium bzw. Quality Parking). Dazu leuchten wir alle Ecken und Zugangsmoeglichkeiten aus. Jeder, der Fracht oder Trucks entwenden will, muss davon ausgehen, dass er anhand der Aufzeichnungen identifizierbar ist. Auch Kennzeichen lassen sich ablesen. So konnten schon Taeter an der Grenze gestoppt werden, die LED-Monitore im Wert von ueber 100 000 Euro auf Sprinter umgeladen hatten und schnell ausser Landes schaffen wollten. Das Beispiel ist typisch: Geklaut wird  teure, leicht absetzbare Ware: TV, PC, Handys. Teils bestellen Hehler die heisse Ware regelrecht. 

Deshalb setzt die VEDA (Vereinigung Deutscher Autohoefe e.V.) neue Standards mit dem Premium-Zertifikat. Schon 2017 soll es etwa 20 entsprechende Parkplaetze an Autohoefen geben, neben Euro Rastparks beispielsweise Autohof24-Stationen. Doch auch Betriebe, die nicht VEDA-Mitglied sind, sind willkommen. Das bietet sich speziell in Bundeslaendern mit vielen Tatorten an: in Baden-Wuerttemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt.

Qualitaetsbewusste Spediteure ziehen mit

Mehr Sicherheit kommt internationalen Logistikern wie Kaehne + Nagel genauso entgegen wie nationalen oder regionalen Spediteuren, wobei die Resonanz in der Transport- und Logistikbranche generell gut ist. Schliesslich ist der Praeventionsaufwand gemessen am potenziellen Schaden gering: Vier Euro pro Nacht sind ein ueberschaubarer Betrag fuer mehr Sicherheit und Komfort. 

Den verantwortungsbewussten Transportunternehmen geht es nicht zuletzt um den Schutz und die Gesundheit ihres Personals, zumal zuverlaessige Fahrer rar sind.  Studien deuten darauf hin, dass seit 2006  jeder sechste Trucker unliebsame Erfahrungen mit organisierten Banden machen musste. Kuenftig koennen sich die Fahrer/-innen bei Pausen bzw. Uebernachtungen ein Stueck sicherer fuehlen.

Praktizierter Umweltschutz an Autohoefen

Nicht nur mit dieser Kriminalitaetsvorbeugung laesst die Euro Rastpark-Gruppe ihr Versprechen ein: Wir sind Dein guter Stern an der Autobahn. Laut Witt soll es bald flaechendeckend auch Schnelllade-Saeulen fuer alle E-Fahrzeug-Stecker geben. Hierfuer eigneten sich die Autohoefe ohnehin besser als die von der Politik subventionierten Raststaetten. Aktiv im Laerm- und Umweltschutz werden die Euro Rastparks zudem mit Stromanschluessen fuer Kuehltransporter. Damit die Diesel nicht dauernd laufen. 

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